Wissenschaftliche Berater
Die wissenschaftlichen Berater von Apogenix sind weltweit führende Experten im Bereich der Apoptose-Forschung sowie der CD95L und TRAIL vermittelten Signalübertragungswege.
Prof. Dr. Peter Krammer (Gründer der Apogenix GmbH)
Prof. Dr. Krammer ist einer der beiden Gründer der Apogenix GmbH. Er leistete Pionierarbeit im Bereich der Apoptose-Forschung. Seine Arbeiten auf diesem Gebiet gelten bis heute als Schlüssel zum Verständnis der Signalwege, die diesen Zelltod-Mechanismus kontrollieren. Prof. Dr. Krammer ist Autor von über 300 wissenschaftlichen Publikationen. Seine Arbeit wurde mit zahlreichen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet, wie z. B. dem Robert-Koch-Preis, dem Kitasato-Behring-Preis, dem Avery-Landsteiner-Preis, dem Ernst-Jung-Preis sowie dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Derzeit ist Prof. Dr. Krammer als Sprecher des Forschungsschwerpunkts „Tumor-Immunologie“ und Leiter der Abteilung „Immungenetik“ am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) tätig.
Prof. Dr. Henning Walczak (Gründer der Apogenix GmbH)
Prof. Dr. Walczak ist, wie Prof. Dr. Krammer, Gründer der Apogenix GmbH. Er schloss seine Diplom- und Doktorarbeit zwischen 1990 und 1995 im Labor von Prof. Dr. Krammer am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg ab. Im Januar 1996 wechselte Prof. Dr. Walczak zur Immunex Corporation in Seattle (USA). Nach seiner Rückkehr nach Deutschland im Jahr 1998 arbeitete er gemeinsam mit Prof. Dr. Krammer am DKFZ. 1999 gewann er den BioFuture-Preis und wurde Leiter der BioFuture-Forschungsgruppe „Apoptoseregulation“ am DKFZ. Neben seiner Forschungsarbeit war Prof. Dr. Walczak von 2000 bis 2004 Geschäftsführer der Apogenix Biotechnology AG. Seit Oktober 2007 ist er Professor am Imperial College in London.
Prof. Dr. Ana Martin-Villalba
Prof. Dr. Ana Martin-Villalba studierte Medizin an der Universität Murcia in Spanien und in Leeds, Großbritannien. Sie graduierte 1995 und erhielt ihren Doktortitel im Jahr 1998 an der Universität Heidelberg, wo sie die Rolle von Todesliganden (CD95L, TNF und TRAIL) bei der Apoptose im menschlichen Gehirn nach einem Schlaganfall untersucht hatte. Nach ihrer klinischen Tätigkeit am Universitätsklinikum Heidelberg und ihrer Forschungsarbeit in der Abteilung von Prof. Dr. Krammer wurde Dr. Martin-Villalba 2006 Leiterin der Juniorgruppe „Molekulare Neurobiologie“ am DKFZ. Noch im selben Jahr wurde sie mit dem Paul-Ehrlich-und-Ludwig-Darmstädter-Nachwuchspreis sowie dem Heinz-Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet. 2007 erhielt Prof. Dr. Martin-Villalba den Walther-und-Christine-Richtzenhain-Preis für ihre Forschung über die Rolle des CD95-gesteuerten programmierten Zelltods bei Schädigungen des zentralen Nervensystems.
